Kultur & Geschichte
Wallfahrtskirche Maria Hilf
Die Wallfahrtskirche Maria Hilf in Klosterlechfeld geht auf ein Gelübde der Augsburger Bürgermeisterwitwe Regina von Imhof zurück; der Grundstein wurde 1603 gelegt. Kern ist ein von Elias Holl entworfener Rundbau, den er dem Pantheon in Rom nachempfand und der später um ein Langhaus (1656 begonnen) und zwei runde Seitenkapellen (1690/91) ergänzt wurde. Im 18. Jahrhundert war Klosterlechfeld nach Altötting der zweitwichtigste Marienwallfahrtsort Bayerns; das reich ausgestattete Innere mit Rokoko-Stuck und Deckenfresken stammt aus der Umgestaltung 1739 bis 1748. Die Kirche steht mitten im Ort am parkartigen Wallfahrtsplatz und ist tagsüber frei zugänglich, Wallfahrtsgottesdienste finden traditionell am 13. jedes Monats statt.
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